Mittwoch, 30. März 2022

Inzidenz sinkt erneut: 593 Neuinfektionen und 3 Todesfälle

In 24 Stunden wurden in Südtirol 593 Neuinfektionen mit dem Coronavirus festgestellt: 60 mittels PCR-Abstrich und 533 mittels Antigen-Schnelltest, wie der Sanitätsbetrieb am Mittwoch mitteilt. 3 Corona-Patienten befinden sich auf der Intensivstation. Es gab 3 weitere Todesopfer. Die Inzidenz sinkt von 846 auf 829.

Bisher (30.03.) wurden insgesamt 861.228 Abstriche untersucht, die von 314.679 Personen stammen. - Foto: © Shutterstock

Die Zahlen im Überblick

PCR-Abstriche

Untersuchte Abstriche gestern (29.03.): 660

Mittels PCR-Test neu positiv getestete Personen: 60

Gesamtzahl der positiv getesteten Personen: 197.473

Gesamtzahl der untersuchten Abstriche: 861.228

Gesamtzahl der mit Abstrichen getesteten Personen: 314.679 (+155)


Antigentests

Gesamtzahl der durchgeführten Antigentests: 2.789.534

Durchgeführte Antigentests gestern: 3582

Mittels Antigentest neu positiv getestete Personen: 533

Nasenflügeltests, Stand 29.03.: 1.472.922 Tests gesamt, 20.435 positive Ergebnisse, davon 2.633 bestätigt, 485 PCR-negativ.


Anzahl der positiv Getesteten vom 29.03. nach Altersgruppen

0-9: 69 = 12%
10-19: 81= 14%
20-29: 64= 11%
30-39: 89= 15%
40-49: 83= 14%
50-59: 101= 17%
60-69: 35= 6%
70-79: 34= 6%
80-89: 22= 4%
90-99: 15= 3%


Weitere Daten

Auf Normalstationen im Krankenhaus untergebrachte Covid-19-Patienten: 69

Anzahl der Covid-Patienten in privaten konventionierten Kliniken (postakut): 32 (Stand 29.03.)

In Gossensaß untergebrachte Covid-19-Patienten: 5

Anzahl der auf Intensivstationen aufgenommenen Covid-Patienten: 3

Todesfälle: 1448 Personen (+3; 1M 70-79, 1F 70-79, 1F 80-89)

Personen in Quarantäne/häuslicher Isolation: 7.256

Personen, die Quarantäne/häusliche Isolation beendet haben: 300.221

Personen betroffen von verordneter Quarantäne/häuslicher Isolation: 307.477

Geheilte Personen insgesamt: 189.372 (+0)

Zahlen zu den Neuinfektionen in Einklang gebracht

Aufgrund der unterschiedlichen Vorgaben auf nationaler und regionaler Ebene gab es bei den Infektionszahlen bisher eine Diskrepanz. Die gemeldete Gesamtzahl der Infektionen, die in Südtirol aufschien, unterschied sich von jener, die in Rom registriert wurde. Diese divergierenden Zahlen wurden nun korrigiert.

Bis Mitte Jänner 2021 „verrechnete“ das Gesundheitsministerium in Rom nur positive PCR-Tests, während Südtirol auch Personen mit positiven Antigentests als Corona-Positive zählte. Das Südtiroler Vorgehen war epidemiologisch nachvollziehbar, da damit auch die Antigentest-Positiven isoliert werden konnten und so die Verbreitung des Virus verlangsamt werden konnte.

Nichtsdestotrotz tat sich bei den Zahlen damit eine Diskrepanz zwischen den von Rom veröffentlichten Daten und jenen in Südtirol publizierten auf. Diese Diskrepanz wurde nun richtiggestellt. Mit Februar 2021 wurden die täglichen Zahlen an die Vorgaben von Rom angeglichen.

Warum kam es zu einer derartigen Zahlen-Diskrepanz?

Bereits seit 2020 gab es eine Debatte mit Rom und anderen Regionen über die Definition eines positiven Falles. Darüber, welche positiven Fälle nach Rom gemeldet werden müssen und darüber, wann die Hochprävalenzphase beginnt und wann diese endet. Dies ist deshalb wichtig, weil in einer Hochprävalenzphase laut Rundschreiben des Gesundheitsministeriums positive Antigentests nicht durch einen PCR-Test bestätigt werden müssen.

Nach einer mehrmonatigen Diskussion und Interpretation der anzuwendenden Regeln sowie einer Neubewertung der römischen Mitteilungen wurde klar, dass eine Korrektur der Gesamtzahlen aufgrund der Vorgaben notwendig sei, die rein technischer Natur sein würde. Diese wurde mit heutigem Datum nun durchgeführt. Damit wurden die gemeldeten Zahlen zwischen Rom und Südtirol nun in Einklang gebracht.

Die Tatsache, dass Antigentests bereits frühzeitig als Nachweis für das Virus anerkannt wurden – Monate später geschah das im gesamten Staatsgebiet – hat auf jeden Fall dazu beigetragen, dass Infektionsketten frühzeitig erkannt und unterbrochen werden konnten. So konnte die Verbreitung des Virus verlangsamt werden.

Im Rahmen der Überarbeitung der Anzahl der Neuinfektionen wurde auch ein Abgleich der verschiedenen Datenbanken durchgeführt, wodurch sich auch Verschiebungen bei einigen anderen Indikatoren ergeben haben. Zu nennen ist etwa die Anzahl der Antigentests (heute 2.789.534), die bisher eine Quote der nasalen Antigentests enthalten hat. In den nächsten Tagen wird die Gesamtzahl der nasalen Antigentests nachgereicht.

stol

Kommentare
Kommentar verfassen
Bitte melden Sie sich an um einen Kommentar zu schreiben
senden