<BR />Er soll auch Fotos und Videos übermittelt haben. Diese Gründe wurden auch schon bei anderen Todesstrafen angeführt.Nach den israelischen Militärangriffen gegen den Iran im Juni 2025 gab es landesweit Festnahmen wegen angeblicher Spionagetätigkeit. In diesem Zusammenhang sollen den Angaben zufolge bereits mindestens zehn Menschen exekutiert worden sein.<h3> Israel und USA stecken laut Iran hinter jüngsten Protesten</h3>Nach Darstellung der iranischen Regierung und Justiz steckt Israel gemeinsam mit den USA hinter den jüngsten politischen Unruhen. Auch in diesem Kontext wurden bereits mehrere Menschen festgenommen. Die Justiz schließt Todesurteile nicht aus.<BR /><BR />Die landesweiten Proteste im Iran mit Tausenden Toten waren Ende Dezember ausgebrochen. Auslöser war eine schwere Wirtschaftskrise. Am 8. und 9. Jänner kam es dann zu Massenprotesten. Sicherheitskräfte schlugen sie brutal nieder. Aktivisten haben nach eigenen Angaben verlässliche Informationen über Tausende Tote.<BR /><BR />Menschenrechtsgruppen kritisieren seit langem den massiven Einsatz der Todesstrafe im Iran. Sie werfen den Behörden vor, Hinrichtungen vor allem als Mittel der Einschüchterung zu nutzen. Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben des Menschenrechtsnetzwerks HRANA mehr als 2.000 Menschen hingerichtet – so viele wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Andere iranische Aktivisten beziffern die Zahl der Hinrichtungen im Jahr 2025 auf mehr als 1.500.