<a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/nordtirol-lawinenabgang-fordert-ein-todesopfer" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Wie berichtet,</a> wurde eine Person im Nordtiroler Ischgl von einer Lawine verschüttet und konnte nur noch tot geborgen werden. Laut Informationen der Silvrettaseilbahn ging die Lawine bereits am Donnerstag ab. Am Freitag gegen 10.30 Uhr wurde das Schneebrett von der Pistenrettung bemerkt.<BR /><BR />Sofort wurde Alarm geschlagen und mit Alpinpolizei, Bergrettung und Hundestaffel mit der Suche begonnen. Dann wurde ein aus dem Schnee ragender Skistock gefunden. Dies führte letztlich zu Ortung und Bergung der toten Person, teilte die Polizei mit.<h3> Keine weiteren Verschütteten</h3>Bis Mittag wurde nach möglichen weiteren Verschütteten gesucht, dann konnte der Einsatz abgeschlossen werden. Ereignet hat sich das Unglück im Bereich der Pardatschgratbahn. Entgegen erster Informationen ging die Lawine nicht bis auf eine Skipiste ab. Der Lawinenkegel lag „deutlich abseits“ davon, betonte man vonseiten der Silvrettaseilbahn.<BR /><BR /><BR />Freitagfrüh wurde bei der Polizeiinspektion Kappl eine Person als abgängig gemeldet. Ob es sich dabei um den Verschütteten handelt, konnte die Polizei noch nicht mit hundertprozentiger Sicherheit sagen. Zur Identität lagen bislang keine Informationen vor.<BR /><BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1262580_image" /></div> <BR /><h3> Erhebliche Lawinengefahr</h3>In dem betroffenen Gebiet gilt aktuell Lawinenwarnstufe 3 von 5, also „erhebliche Gefahr“. Schwacher Altschnee ist dort laut Lawinenwarndienst die Hauptgefahr. Die Gefahrenstellen seien zahlreich, aber schwer zu erkennen, heißt es. Vorsicht sei vor allem in Kammlagen, Rinnen und Mulden geboten.