Israels Regierungschef Benjamin Netanyahu hatte Montagabend eine nochmalige Verstärkung der Militäroffensive gegen die pro-iranische Hisbollah-Miliz im Libanon angekündigt. Am Dienstag begann die israelische Armee dann auch mit einer Bodenoffensive nördlich der gelben Linie im Süden des nördlichen Nachbarlandes. Damit bezeichnet die israelische Armee die Abgrenzung zu einer Art Pufferzone im Süden des Libanon, die rund zehn Kilometer hinter der Grenze liegt.<BR /><BR />Die mit dem Iran verbündete Hisbollah hatte ihrerseits in den vergangenen Tagen ihre Drohnenangriffe auf Israel ausgeweitet. Die Schiitenmiliz lehnt einen zwischen Israel und dem Libanon unter Vermittlung der USA geschlossenen Waffenstillstand ab, der Mitte April in Kraft trat und eigentlich immer noch gilt.