Samstag, 16. Januar 2021

Italien: 16.310 Neuinfizierte und 475 Tote in 24 Stunden

In Italien sinkt die Zahl der Todesopfern und Neuinfektionen wieder leicht. Die Behörden meldeten am Freitag 475 weitere Menschen, die in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion in den vergangenen 24 Stunden gestorben sind. Am Vortag waren es 477 gewesen. Damit stieg die Gesamtzahl der Toten seit Beginn der Pandemie in Italien auf 81.800.

Italien  ist das EU-Land mit den meisten Geimpften.
Italien ist das EU-Land mit den meisten Geimpften. - Foto: © ANSA / ANGELO CARCONI
Die Zahl der registrierten Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden ist am Samstag von 16.146 auf 16.310 gestiegen. Dabei wurden 260.704 Tests durchgeführt, 6,3 Prozent davon seien positiv ausgefallen, berichtete das Gesundheitsministerium in Rom. In Südtirol wurden am Samstag 436 Neuinfektionen gemeldet.

Die Zahl der in Spitälern behandelten Covid-19-Patienten ist in 24 Stunden von 22.841 auf 22.784 Personen gesunken. Die Zahl der Patienten auf den Intensivstationen lag bei 2520 Personen, das sind 2 weniger als am Vortag.

Seit Beginn der Impfkampagne am 27. Dezember wurde die Schwelle von einer Million geimpfter Personen überschritten. Italien ist somit das EU-Land mit den meisten Geimpften.

Verzögerung bei Impfstoff-Lieferungen

Sorge herrscht in Italien wegen Verzögerungen bei der Produktion des Corona-Impfstoffs des Pharmakonzern Pfizer. Dieser hat nach Angaben der italienischen Regierung angekündigt, seine Impfstofflieferungen ab Montag um 29 Prozent zu kürzen. Für wie lange dies gelten werde, habe der Pharmakonzern nicht mitgeteilt, teilte der Covid-Sonderbeauftragte Domenico Arcuri mit.

Italien führt ab Sonntag neue Corona-Maßnahmen ein, die an die regionale Situation angepasst werden. Sie bleiben bis 5. März in Kraft, teilte die Regierung am Freitag mit. Ab Sonntag werden die Lombardei und Sizilien als rote Zonen eingestuft. Damit wird ein „Mini-Lockdown“ verhängt. Südtirol geht weiter einen eigenen Weg.

apa/stol

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