Donnerstag, 18. Februar 2021

Italien: 347 Tote und 13.762 Neuinfizierte in 24 Stunden

Am Donnerstag wurden innerhalb von 24 Stunden 13.762 Neuinfektionen in Italien gemeldet, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. 288.458 Abstriche wurden genommen, 4,8 Prozent davon fielen positiv aus.

4,8 Prozent der untersuchten Abstriche fielen positiv aus.
4,8 Prozent der untersuchten Abstriche fielen positiv aus. - Foto: © Picasa
Außerdem wurden 347 Todesopfer gezählt, am Vortag waren es 369. Seit Beginn der Epidemie in Italien am 20. Februar 2020 kamen insgesamt 94.887 Menschen ums Leben.

Die Zahl der in den Spitälern behandelten Patienten sank unterdessen unter die Schwelle von 18.000 auf 17.963. Auf den Intensivstationen wurden 2045 Personen behandelt, zwei mehr als am Vortag. Seit dem Impfstart am 27. Dezember haben 3,23 Millionen Italiener zumindest die erste Impfdosis erhalten.

Italien will Impfstellen ausdehnen

Die Zahl der Impfstellen soll in Italien ausgedehnt werden. Unter anderem sollen Menschen auch in Kasernen und Sporthallen immunisiert werden, teilten die Gesundheitsbehörden mit. Außerdem werden die örtlichen Krankenhäuser und das Netz der Hausärzte gestärkt. 300.000 ehrenamtliche Helfer sollen die Gesundheitsbehörden bei der Impfkampagne unterstützen. Ziel ist, bis zu einer halben Million Menschen pro Tag zu immunisieren.

Inzwischen beobachten die Gesundheitsbehörden mit Sorge die Verbreitung der Virus-Mutationen. 6 der 20 italienischen Regionen, darunter Latium mit der Hauptstadt Rom, könnten ab Sonntag orange eingestuft werden. Dies würde zur Schließung von Lokalen und zur Einschränkung bei der Reisefreiheit führen. Wegen steigender Infektionszahlen in den Provinzen Pescara und Chieti könnte die Apenninregion Abruzzen ab Sonntag rot kodiert werden.

apa/stol