Montag, 18. Januar 2021

Italien: 377 Todesfälle und 8824 Neuinfektionen

In Italien ist die Zahl der Todesopfer auf einem stabilen Niveau geblieben. DIe Zahl der Neuinfektionen ging in den vergangenen 24 Stunden zurück.

5,6 Prozent der Corona-Test in Italien fielen in den vergangenen 24 Stunden positiv aus.
5,6 Prozent der Corona-Test in Italien fielen in den vergangenen 24 Stunden positiv aus. - Foto: © ANSA / ANGELO CARCONI
In Italien ist die Zahl der Todesopfer stabil geblieben. Die Behörden meldeten am Montag 377 weitere Menschen, die in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion in den vergangenen 24 Stunden gestorben sind. Am Vortag waren es ebenfalls 377 gewesen. Damit stieg die Gesamtzahl der Toten seit Beginn der Pandemie in Italien auf 82.544.

Die Zahl der registrierten Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden ist am Montag von 12.415 auf 8824 gesunken. Dabei wurden 158.674 Tests durchgeführt, 5,6 Prozent davon seien positiv ausgefallen, berichtete das Gesundheitsministerium in Rom.

Die Zahl der in Spitälern behandelten Covid-19-Patienten stieg in 24 Stunden von 22.757 auf 22.884 Personen. Die Zahl der Patienten auf den Intensivstationen lag bei 2544 Personen, das sind 31 weniger als am Vortag. Seit Beginn der Impfkampagne am 27. Dezember wurden 1,15 Millionen Personen geimpft.

Sorge herrscht in Italien wegen Verzögerungen bei der Produktion des Corona-Impfstoffs des Pharmakonzerns Pfizer. Dieser hat nach Angaben der italienischen Regierung angekündigt, seine Impfstofflieferungen ab Montag um 29 Prozent zu kürzen.

Statt den geplanten 562.770 Dosen wird Italien in dieser Woche lediglich 397.800 erhalten, berichtete Regierungskommissar Domenico Arcuri, der von einem „einseitigen Beschluss“ von Pfizer sprach. Italien drohte dem Pharmakonzern mit rechtlichen Konsequenzen.

apa/stol

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