Freitag, 31. Juli 2020

Italien: 9 Corona-Todesopfer und 379 Neuinfektionen

Die Zahl der Coronavirus-Todesopfer ist in Italien in den vergangenen 24 Stunden wieder gestiegen, dafür ist die Zahl der Neuinfizierten leicht gesunken.

Die Zahl der in Spitälern behandelten Covid-19-Patienten sank von 748 auf 716.
Die Zahl der in Spitälern behandelten Covid-19-Patienten sank von 748 auf 716. - Foto: © APA/Symbolbild / HANS PUNZ
9 Menschen starben von Donnerstag auf Freitag nach einer Infektion mit SARS-CoV-2, am Vortag waren es 3 gewesen. Wie das Gesundheitsministerium mitteilte, wurden 379 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden gemeldet. Am Vortag waren es 386 gewesen.

35.141 Menschen sind seit Ausbruch der Pandemie am 20. Februar mit oder am Coronavirus in Italien gestorben. Die Zahl der noch aktiv Infizierten stieg von 12.230 auf 12.422, jene der in Spitälern behandelten Covid-19-Patienten sank von 748 auf 716. 41 Patienten lagen auf Intensivstationen, am Vortag waren es 47. Am Höhepunkt der Pandemie in Italien im März waren mehr als 4000 Patienten auf Intensivstationen behandelt worden. 11.665 Menschen befanden sich am Freitag in Heimquarantäne. 199.974 Corona-Infizierte galten als genesen.

4 Todesopfer in der Lombardei

In der Region Lombardei, dem Zentrum des Corona-Ausbruchs in Italien, gab es 4 Todesopfer, nachdem es am Vortag keine gegeben hatte. Die Zahl der Verstorbenen stieg somit auf 16.806. 77 Neuinfizierte zählten die Behörden. Die Zahl der Covid-19-Erkrankten in den lombardischen Spitälern betrug 148. Auf einer lombardischen Intensivstation lagen 7 Patienten, 5 weniger als am Vortag.

Die Regierung von Premier Giuseppe Conte hat inzwischen die 14-tägige Quarantänepflicht bei Einreisen aus Bulgarien und Rumänien wegen der Corona-Pandemie unbefristet verlängert. Einreisen aus Algerien sind zudem fortan nur noch bei besonderen Anlässen möglich, und es besteht ebenfalls eine 14-tägige Quarantänepflicht, erklärte Gesundheitsminister Roberto Speranza. Der Minister betonte, dass Freiheit nicht das Recht bedeute, andere Menschen anzustecken. „Wir müssen mit dem Virus zusammenleben, was nicht bedeutet, so zu tun als wäre es verschwunden“, sagte der Minister.

In Südtirol wurden am Freitag 15 Neuinfektionen bei 1109 Abstrichen nachgewiesen.

Alle Artikel sowie die Übersichtskarten der Lage in Südtirol, in Italien und weltweit mit allen aktuellen Zahlen in Sachen Coronavirus finden Sie hier.





apa/stol

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