Freitag, 10. Juli 2020

Italien: Zahl der Corona-Neuinfektionen steigt erneut an

In Italien wurden am Freitag 276 Neuinfektionen mit dem Coronavirus vermeldet. Damit stieg die Zahl der täglichen Neuinfektionen erneut an.

In Italien wurden wieder wieder ve
In Italien wurden wieder wieder ve - Foto: © shutterstock
Die Zahl der Coronavirus-Todesopfer ist in Italien in den letzten 24 Stunden stabil geblieben, allerdings steigt die Zahl der neuen Infektionen. 12 Menschen sind von Donnerstag auf Freitag in Italien nach einer Infektion mit SARS-CoV-2 gestorben, am Vortag waren es ebenfalls 12 gewesen.

Wie das Gesundheitsministerium mitteilte, wurden 276 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden gemeldet. Fast die Hälfte wurden in der Lombardei gemeldet.

Bereits am Donnerstag war die Zahl der Neuinfektionen mit 229 Fällen gestiegen (STOL hat berichtet), am Mittwoch waren es noch 193 Neuinfektionen.

13.428 aktiv Infizierte

Insgesamt 34.938 Menschen sind seit Ausbruch der Pandemie am 20. Februar mit oder am Coronavirus gestorben. 242.639 Personen wurden bisher positiv getestet.

Die Zahl der noch aktiv Infizierten sank am Freitag auf 13.428. In den Spitälern werden noch 844 Personen Corona-Patienten behandelt, 65 auf Intensivstationen. Am Höhepunkt der Epidemie im März waren über 4000 Patienten auf Intensivstationen gelegen.

12.519 Menschen befinden sich derzeit in Heimquarantäne. 194.273 Corona-Infizierte gelten als genesen.

In der Region Lombardei, dem Zentrum des Corona-Ausbruchs in Italien, wurden innerhalb von 24 Stunden sechs Tote gemeldet, womit die Gesamtzahl der dort Verstorbenen auf 16.736 stieg. 135 Neuinfizierte gab es in der Region. Die Zahl der Covid-19-Erkrankten in den lombardischen Spitälern betrug 190. 27 Patienten lagen auf einer lombardischen Intensivstation.

Die Regierung in Rom hatte Ende Jänner wegen der Coronavirus-Epidemie einen sechsmonatigen Notstand ausgerufen und wird nun den nationalen Ausnahmezustand über das Monatsende hinaus bis Jahresende verlängern (STOL hat berichtet).

Dadurch könne die Regierung weiter mit den notwendigen Maßnahmen zur Virus-Eindämmung reagieren, sagte Ministerpräsident Giuseppe Conte. Dies ermögliche der Regierung unter anderem, Beschränkungen ohne viel Bürokratie zu verhängen oder zu verschärfen.

apa/stol

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