Freitag, 27. Mai 2016

Italien: Immer weniger Banküberfälle

Die Zahl der Banküberfälle nimmt in Italien ab. 536 Überfälle wurden 2015 gemeldet - ein Rückgang von 8,7 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2014, als 587 Überfälle gezählt wurden.

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Dieses Minus bestätigt den positiven Trend der letzten Jahre, berichtete die Bankenvereinigung ABI gestern. Seit 2007 sei sich die Zahl der Banküberfälle um 82 Prozent zurückgegangen.

In Trentino Südtirol wurden 2015 wie im Vorjahr zwei Überfälle gemeldet. Die am stärksten betroffene Region ist Sizilien mit 78 Überfällen gefolgt von der Lombardei mit 75. 

Immer mehr Überfälle würden dank der Sicherheitsvorkehrungen der Geldhäuser scheitern, berichtete der Bankenverband. Die Kredithäuser geben jährlich 700 Millionen Euro aus, um ihre Filialen immer sicherer zu gestalten.

Der Bankenverband veröffentlichte ein Handbuch für Bankangestellte zur Vorbeugung von Überfällen. Um die Überfallrate weiterhin zu drücken, muss laut Abi der starke Bargeldumlauf in Italien reduziert werden. Zudem soll für jede Filiale eine Risikobewertung durchgeführt werden.

apa

stol