Freitag, 18. Dezember 2020

Italien meldet 17.992 Neuinfektionen und 674 Todesfälle in 24 Stunden

Die Zahl der neu gemeldeten Todesopfer im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Italien ist wieder leicht gesunken. Am Freitag wurde von 674 Personen berichtet, die an oder mit Covid-19 gestorben sind. Am Vortag waren es 683 gewesen. Damit stieg die Zahl der Toten seit Beginn der Pandemie in Italien auf 67.894. Italien ist vor Großbritannien das europäische Land mit den meisten Coronavirus-Todesopfern.

Sowohl die Zahl der Todesopfer als auch jene der Neuinfektionen ist leicht gesunken.
Sowohl die Zahl der Todesopfer als auch jene der Neuinfektionen ist leicht gesunken. - Foto: © ANSA / ANSA/MASSIMO PERCOSSI
Die Zahl der registrierten Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden betrug am Freitag 17.992, nach 18.236 am Donnerstag, bei 179.800 durchgeführten Tests. 627.798 Personen befanden sich in Heimisolation. Die Zahl der in Spitälern behandelten Covid-19-Patienten sank von 26.427 auf 25.769, berichtete das Gesundheitsministerium in Rom. Die Zahl der Patienten auf den Intensivstationen verringerte sich von 2855 auf 2819.

Die italienische Regierung plant eine Verschärfung der Anti-Covid-Restriktionen für die Weihnachtsfeiertage. So soll ganz Italien vom 24. Dezember bis zum 6. Jänner an Feiertagen und Wochenenden zur roten Zone erklärt werden. Damit werden Geschäfte und Lokale geschlossen bleiben und die Reisefreiheit stark beschränkt. Eine dementsprechende Verordnung will der Ministerrat am Freitagabend verabschieden, berichteten italienische Medien.

An den anderen Tagen außerhalb der Feierlichkeiten soll Italien bis zum 6. Jänner als orange Zone eingestuft werden. In den orangen Zonen dürfen die Menschen ihr Haus zwar verlassen, aber es ist verboten, in andere Orte oder Regionen zu fahren. Ausnahmen gelten etwa für den Weg in die Arbeit. Vorgesehen ist eine Schließung der Lokale über die ganze Woche.

apa

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