Freitag, 27. März 2020

Italien meldet wegen Corona-Sperren weniger Verbrechen

In Italien ist die Anzahl der Verbrechen im Zuge der Ausgangssperren in der Corona-Krise nach Angaben der Regierung stark gesunken.

Seit den verschärften Maßnahmen sind in Italien die Straftaten zurückgegangen.
Seit den verschärften Maßnahmen sind in Italien die Straftaten zurückgegangen. - Foto: © shutterstock
Von 1. bis 22. März seien etwa 53.000 Straftaten gemeldet worden, 64 Prozent weniger als im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, teilte das Innenministerium am Donnerstag mit.

Unter anderem Drogendelikte, Kindesmissbrauch und sexuelle Verbrechen seien zurückgegangen.

In ganz Italien gilt seit dem 10. März eine Ausgehsperre, nur zum Einkaufen, in einigen Fällen zum Arbeiten oder aus gesundheitlichen Gründen darf man aus dem Haus.

Ähnliche Maßnahmen hat Spanien ergriffen. Dort sagte Ministerpräsident Pedro Sánchez in einer Rede an die Nation vor ein paar Tagen, in Spanien sei die Kriminalität in der Corona-Krise um 50 Prozent zurückgegangen.

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dpa

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