Sonntag, 03. Januar 2021

Italien mit Anlaufschwierigkeiten: Erst 79.000 Personen geimpft

Knapp eine Woche nach dem symbolischen Auftakt der Corona-Impfungen hat Italien offiziell erst etwa 79.000 Dosen verbraucht.

Bisher wurden rund 79.000 Personen in Italien gegen Covid-19 geimpft.
Bisher wurden rund 79.000 Personen in Italien gegen Covid-19 geimpft. - Foto: © APA (dpa) / Sina Schuldt
Nach Behördenangaben verfügt Italien, das bisher rund 75.000 Todesopfer im Zusammenhang mit dem Coronavirus verzeichnete, seit Jahresende über knapp 470.000 Dosen des Impfstoffs der Unternehmen Pfizer und Biontech. Bis zum heutigen Sonntagvormittag ließen sich insgesamt 79.146 Personen in Italien gegen Covid-19 impfen.

Nach dem Auftakt der Immunisierungskampagne vom Sonntag vor einer Woche laufen seit dem 31. Dezember Massenimpfungen. Allerdings fehle es zu Beginn der Impfkampagne an Impfärzten, Mitarbeitern und Spritzen, meldet die Nachrichtenagentur Ansa.

1037 Personen in Südtirol gegen Covid-19 geimpft

In anderen Ländern schreitet die Impfung wesentlich schneller voran, auch wenn Italien zahlenmäßig zurzeit am zweithäufigsten Impfungen in Europa durchgeführt hat. In Israel wurde bereits mehr als 11 Prozent der Bevölkerung gegen Covid-19 geimpft und auch in Deutschland ist die Impfkampagne mit rund 188.000 erfolgten Impfungen an einem besseren Punkt – ebenfalls wie in Großbritannien, Polen und Kroatien, berichtet die Ansa.

In Italien wurden bisher lediglich 0,08 Prozent der Bevölkerung geimpft, auch wenn der Impfstoff im Moment nur für Personen über 16 Jahren vorgesehen ist.

Spitzenreiter in Italien ist derzeit die Region Latium mit 11.000 Covid-19-Impfungen. In Südtirol verfügt man im Moment über 5595 Impfdosen. Bisher wurden damit 1037 Personen gegen Covid-19 geimpft. Das entspricht einem Anteil von 17,3 Prozent der verfügbaren Dosen. Im Trentino ist man mit den Impfungen deutlich schneller als in Südtirol. Dort wurden mit 2242 Personen bereits mehr als doppelt so viele Menschen gegen Covid-19 geimpft.

ansa/jno

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