Mittwoch, 01. Juli 2020

Italien: Nördliche Adria-Regionen bilden Tourismus-Allianz

Die Regionen von Italiens nördlicher Adria – Friaul Julisch Venetien, Veneto und Emilia Romagna – formieren eine Tourismus-Allianz. Damit hoffen sie, sich besser auf dem deutschsprachigen Markt zu vermarkten und mehr Touristen zu gewinnen.

Vor allem Touristen aus dem deutschsprachigen Markt sollen an die Adria gelockt werden.
Vor allem Touristen aus dem deutschsprachigen Markt sollen an die Adria gelockt werden. - Foto: © Dolomiten
„Wir wollen das Konzept der Adria-Riviera im Ausland vermarkten“, betonte der Präsident der Region Veneto Luca Zaia bei einer Videokonferenz am Mittwoch.

„Die Adria-Riviera, nichts Näheres“, lautet der Slogan der Werbekampagne, mit der die Strände der nördlichen Adria nach der Coronaviruskrise wieder mehr Touristen aus Österreich und Deutschland zu gewinnen hoffen. Seitdem wieder Reisefreiheit in Europa hergestellt wurde, wächst die Zahl deutschsprachiger Urlauber auf den Adria-Stränden. „Wir sind über unsere vollen Stränden glücklich, unsere Badeortschaften sind sicher“, erklärte Zaia.

„Wir bieten nicht nur Strand und Meer, sondern auch Kunststädte, Gastronomie und Kultur an“, berichtete der Präsident von Friaul Julisch Venetien, Massimiliano Fedriga. Österreicher besetzen Platz eins im Ranking der ausländischen Touristen, die am häufigsten in Friaul urlauben, gefolgt von deutschen Besuchern. Seine Region habe stets in voller Transparenz Informationen über die Covid-19-Ansteckungen veröffentlicht, sagte Fedriga. Bei den Bemühungen für den Neustart des Tourismus kann Friaul Julisch Venetien auf besonders positive epidemiologische Zahlen blicken.

Die 3 Adria-Regionen wollen die Zusammenarbeit auch auf andere Sektoren ausdehnen. So soll demnächst eine Kooperation im Messebereich ausgebaut werden – dieser Sektor ist von der Coronaviruskrise auch schwer belastet.

apa

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