Dienstag, 04. Juni 2019

Italien plant zehn lange Radwege von Nord- bis Süditalien

Italien investiert stark in den Ausbau touristischer Radwege. Zehn lange Verbindungen von Nord- bis Süditalien will die Regierung in den nächsten Jahren bauen, dafür seien bereits 361 Millionen Euro lockergemacht worden, berichtete der italienische Verkehrsminister Danilo Toninelli laut Medienangaben.

Das Verkehrsministerium plant unter anderem einen „Adria-Radweg“, der die Kleinstadt Chioggia bei Venedig mit der süditalienischen Region Apulien verbinden soll.
Das Verkehrsministerium plant unter anderem einen „Adria-Radweg“, der die Kleinstadt Chioggia bei Venedig mit der süditalienischen Region Apulien verbinden soll. - Foto: © shutterstock

Machbarkeitsstudien für den 680 Kilometer langen Radweg „Vento“, der Turin und Venedig mit Strecken zum Teil entlang des Flusses Po verbindet, werden zurzeit geprüft. Er soll die Regionen Piemont, Lombardei und Venetien miteinander verknüpfen. Geplant ist außerdem eine 44 Kilometer lange Umfahrung der Stadt Rom. Zu den Plänen zählt auch ein Radweg über die Insel Sardinien.

Die Regierung hat dieser Tage einer Radroute Grünes Licht gegeben, die Triest, Lignano Sabbiadoro und Venedig verbinden soll. 500.000 Euro wurden den Regionen Friaul-Julisch Venetien und Venetien, durch die der „Radweg der Lagunen“ verlaufen wird, für eine Machbarkeitsstudie zugesichert. Diese soll bis Ende 2020 vorgelegt werden. Bis Juni 2022 soll per Ausschreibung beschlossen werden, wer den Radweg bauen wird. Dieser wird nach Angaben des Verkehrsministeriums in Rom rund acht Millionen Euro kosten.

Das Verkehrsministerium plant zudem einen „Adria-Radweg“, der die Kleinstadt Chioggia bei Venedig mit der süditalienischen Region Apulien verbinden soll. Auch in diesem Fall soll bis Juni 2022 beschlossen werden, welches Unternehmen den Radweg bauen wird.

apa

stol