Donnerstag, 24. März 2022

Angriff auf italienische Staatsbahnen: Cyberattacke aus Russland?

Die italienische Polizei hat Ermittlungen wegen eines Hackerangriffs auf die Online-Plattform der italienischen Staatsbahnen FS (Ferrovie dello Stato) aufgenommen.

Die Ermittlungen sind im Gange. - Foto: © Shutterstock

Vermutet wird eine Cyberattacke aus Russland, berichteten italienische Medien. Der Hackerangriff führte am Mittwoch zu einer mehrstündigen Unterbrechung des Fahrkartenverkaufs an den Schaltern und an den Selbstbedienungsautomaten in den Bahnhöfen.Beim Online-Verkauf gab es keine Unterbrechungen.

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Wegen des Cyberangriffes kam es in mehreren Bahnhöfen zu Problemen bei den Anzeigetafeln mit den Abfahrtszeiten der Züge. In Venedig funktionierten auch die Selbstbedienungsautomaten nicht, was zu Problemen für Reisende führte. Zwar fuhren die Züge nach Plan, die Passagiere erhielten jedoch über die Anzeigetafeln keine Informationen.

Mit Lautsprechern wurden daher die Abfahrtszeiten vermeldet. Zu ähnlichen Problemen kam es laut Medienangaben auch in Padua und auf dem Bahnhof Rom Termini.

Die Cyberattacke sei ein Kryptolockerangriff, teilten die Experten mit. Den Staatsbahnen zufolge wurde die Attacke über eine Ransomware verübt, die in eines der Konten der Systemadministratoren oder Service-Manager eingeschleust worden war. Eine Reihe von Fahrkartenverkaufsdiensten wurde aus Sicherheitsgründen abgeschaltet. Beim Bahnverkehr kam es zu keinen Problemen. Italien bemüht sich zurzeit, seine Cybersicherheit zu erhöhen.

apa/stol

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