Samstag, 02. Januar 2021

Italien: Skigebiete dürfen erst ab 18. Jänner öffnen

Nun steht fest: Die Skigebiete in Italien dürfen erst am 18. Jänner öffnen. Eine entsprechende Regelung hat Gesundheitsminister Roberto Speranza am Samstag unterzeichnet.

Die Lifte dürfen erst am 18. Jänner den Betrieb wieder aufnehmen.
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Die Lifte dürfen erst am 18. Jänner den Betrieb wieder aufnehmen. - Foto: © FOTOKERSCHI.AT / KERSCHBAUMMAYR / FOTOKERSCHI.AT / KERSCHBAUMMAYR
Lange haben die Betreiber der Skigebiete in Italien auf eine baldige Öffnung gehofft, ursprünglich war der Neustart der Wintersportsaison ab dem 7. Jänner geplant. Doch dieser Termin wackelte bereits seit längerem.

Am Samstag sorgte der italienische Gesundheitsminister Roberto Speranza schließlich für Gewissheit und unterzeichnete eine Verordnung, welche die Öffnung der Skigebiet für den 18. Jänner vorsieht. Die Regierung gab damit dem Druck des Wissenschafter-Komitees nach, das das Gesundheitsministerium im Umgang mit der Coronavirus-Epidemie berät.

Die Regierung hatte vor den Weihnachtsfeiertagen eine Anti-Covid-Verordnung beschlossen. Diese sah unter anderem die Schließung der Skianlagen bis zum 7. Jänner vor.

Auch ein Südtiroler Sonderweg mit der Öffnung der Skigebiete am 11. Jänner scheint derzeit unwahrscheinlich. „Zumindest haben wir nun die Sicherheit, dass die Skigebiete überhaupt öffnen können und noch eine Wintersaison möglich ist“, betonte Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider gegenüber der Sonntagszeitung „Zett“.

Nach Ende der Weihnachtsfeiertage am 6. Jänner will Italien im Kampf gegen das Coronavirus wieder auf das Ampelsystem zurückgreifen.

stol/apa/dpa

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