Donnerstag, 04. Februar 2021

Italien: Skigebiete dürfen nur in gelben Zonen öffnen

Das Technische Komitee hat für die Öffnung der Aufstiegsanlagen in den Skigebieten grünes Licht erteilt, allerdings nur für die gelben Zonen. Skigebiete, die sich in roten oder orangen Zonen – wie Südtirol – befinden, dürfen ihre Aufstiegsanlagen nicht öffnen.

Auf Skivergnügen müssen die Südtiroler weiter warten.
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Auf Skivergnügen müssen die Südtiroler weiter warten. - Foto: © shutterstock
Das Technische Komitee hat das Protokoll der Regionen vom 28. Januar überprüft. Dabei wurde der Vorschlag auch in den orangen Zonen mit 50-prozentiger Auslastung zu öffnen und mit der Anweisung FfP2-Schutzmasken zu tragen, nicht akzeptiert.

Rote Zonen gibt es derzeit in Italien nicht, einige Regionen – und zwar Südtirol, Apulien, Sardinien, Sizilien und Umbrien – gelten als orange Zonen. Eine Öffnung der Skigebiete am 15. Februar dürfte hierzulande somit vom Tisch sein.

Die Vereinigung der Seilbahnbetreiber (ANEF) Italiens hofft derweil auf eine Lockerung des Reiseverbotes zwischen den Regionen, um die geöffneten Skigebiete auch zu erreichen. „Wir müssen wissen, ob man die Skigebiete erreichen darf“, so die Präsidentin der gesamtstaatlichen Vereinigung der Seilbahnbetreiber (ANEF) Valeria Ghezzi.

„Ich will nicht daran denken, dass die Betriebe die Lohnausgleichkasse für ihre Angestellten unterbrechen, um dann am nächsten Freitag erfahren zu müssen, dass das Reiseverbot zwischen den Regionen weiterhin besteht. Wir sind bereits stark geschädigt und Dutzende Betriebe haben Liquiditätsprobleme“, so Ghezzi.

stol/ansa

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