Mittwoch, 13. Januar 2021

Italien überschreitet Schwelle von 80.000 Todesopfern

Italien hat die Schwelle von 80.000 Todesopfern seit Beginn der Coronavirus-Epidemie im Februar 2020 überschritten. Die Behörden meldeten am Mittwoch 507 weitere Menschen, die in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion in den vergangenen 24 Stunden gestorben sind. Am Vortag waren es 364 gewesen. Damit stieg die Gesamtzahl der Toten seit Beginn der Pandemie in Italien auf 80.326.

Das Coronavirus hat allein in Italien mehr als 80.000 Todesopfer gefordert.
Das Coronavirus hat allein in Italien mehr als 80.000 Todesopfer gefordert. - Foto: © shutterstock
Die Zahl der registrierten Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden ist am Mittwoch von 14.242 auf 15.775 gestiegen. Dabei wurden 175.429 Tests durchgeführt, neun Prozent davon fielen positiv aus.

Die Zahl der in Spitälern behandelten Covid-19-Patienten ist in 24 Stunden von 23.712 auf 23.525 Personen gesunken, berichtete das Gesundheitsministerium in Rom. Die Zahl der Patienten auf den Intensivstationen lag bei 2579 Personen. Seit Beginn der Impfkampagne am 27. Dezember wurden über 800.000 Personen geimpft.

Italiens Regierung will den Corona-Notstand bis zum 30. April verlängern, kündigte Gesundheitsminister Roberto Speranza am Mittwoch vor dem Parlament in Rom an. Die Maßnahme gibt der Regierung besondere Rechte. Das wissenschaftliche Komitee (CTS), das der Regierung im Umgang mit dem Coronavirus zur Seite steht, hatte davor zu einer Verlängerung des Ausnahmezustands bis Ende Juli geraten.

apa