Donnerstag, 18. Juni 2020

Italien: Weniger als 3000 Corona-Infizierte in den Spitälern

Die Zahl der Corona-Infizierten, die in den Spitälern behandelt werden müssen, fällt in Italien unter 3000. Erstmals seit Anfang April steigt hingegen die Zahl der Personen auf den Intensivstationen. 66 Todesopfer wurden innerhalb von 24 Stunden gemeldet.

Weniger als 3000 mit dem Coronavirus infizierte Personen müssen noch in Italiens Spitälern behandelt werden.
Weniger als 3000 mit dem Coronavirus infizierte Personen müssen noch in Italiens Spitälern behandelt werden. - Foto: © shutterstock
In Italien steigt die Zahl der auf Coronavirus zurückzuführende Todesfälle wieder an. Von Mittwoch auf Donnerstag starben 66 Menschen, die mit Sars-CoV-2 infiziert waren. In den vorangegangenen 24 Stunden waren es 43 gewesen. Wie das Gesundheitsministerium am Donnerstag mitteilte, wurden 333 Neuinfektionen in 24 Stunden gemeldet.

Insgesamt sind 34.514 Menschen seit Ausbruch der Pandemie am 20. Februar mit oder am Coronavirus in Italien gestorben. Die Zahl der noch aktiv Infizierten fiel am Donnerstag auf 23.101. Die Zahl der in den Spitälern behandelten Covid-19-Patienten sank unter die 3000-Schwelle auf 2.867.

Die Zahl der Patienten auf Intensivstationen stieg in 24 Stunden von 163 auf 168 Patienten. Damit wurde erstmals seit Anfang April wieder ein Anstieg bei den Intensivpatienten verzeichnet. Die Zahl der Menschen in Heimquarantäne sank auf 20.066 Personen, 180.544 Corona-Infizierte gelten als genesen.

In der Region Lombardei, dem Zentrum des Corona-Ausbruchs in Italien, wurden innerhalb von 24 Stunden 36 Tote gemeldet, womit die Gesamtzahl der dort Verstorbenen auf 16.516 stieg. Die Zahl der aktuell Infizierten lag in der gesamten Region bei 12.914, jene der Covid-19-Kranken in den lombardischen Spitälern sank auf 1.673. 60 Patienten lagen auf einer Intensivstation.

apa/stol

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