Insgesamt stehen Italien aus dem Programm bis zu 14,9 Mrd. Euro zur Verfügung. Rom und Brüssel stehen kurz vor einer Einigung über das Darlehen, wie die Mailänder Zeitung „Corriere della Sera“ berichtete.<BR />Die Rückzahlung soll über einen Zeitraum von bis zu 45 Jahren erfolgen.<BR /><BR /> Die Europäische Kommission bestätigte Gespräche mit Italien über die endgültige Höhe der Mittel und den Zeitplan für die Entscheidung. Verteidigungsminister Guido Crosetto hatte wiederholt erklärt, Italien werde sich an dem Programm beteiligen. Außenminister Antonio Tajani bestätigte dies im Parlament. Die Mittel sollen ab dem kommenden Jahr verfügbar sein. Italien will damit auch die Waffen- und Materialbestände seiner Streitkräfte auffüllen. Diese seien durch die militärische Unterstützung der Ukraine belastet worden.<h3> Rom plant weiteres Paket militärischer Hilfen für die Ukraine</h3>Unterdessen plant die italienische Regierung ein weiteres Paket militärischer Hilfen für die Ukraine. Zu den bereits angekündigten Maßnahmen gehören auch die Lieferung weiterer Stromgeneratoren für den Winter. Die Regierung steht dabei innenpolitisch unter Druck. In der Partei der italienischen Ministerpräsidentin, Giorgia Meloni, gibt es unterschiedliche Positionen zum Umfang der Waffenhilfe. Zudem lehnt Italien bisher die Lieferung weitreichender Waffensysteme ab, mit denen Ziele tief im russischen Staatsgebiet einschließlich Moskau getroffen werden könnten.<BR /><BR />Seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine im Februar 2022 hat Italien nach Regierungsangaben militärische Unterstützung im Wert von rund drei Mrd. Euro geleistet. Hinzu kommen humanitäre Hilfen sowie Finanzierungen und Zuschüsse von insgesamt rund 1,3 Mrd. Euro.