Mittwoch, 14. April 2021

Italien will mit Verteilung von Johnson & Johnson-Vakzin warten

Italien hat die Lieferungen des Corona-Impfstoffes von Johnson & Johnson vorerst eingelagert und will mit der Verteilung auf die Entscheidung der Arzneimittelbehörden EMA und Aifa warten.

Italien hat am Dienstag knapp 200.000 Impfstoff-Dosen von Johnson & Johnson erhalten.
Italien hat am Dienstag knapp 200.000 Impfstoff-Dosen von Johnson & Johnson erhalten. - Foto: © APA/afp / MARK RALSTON
Das bestätigte das Büro des Außerordentlichen Kommissars für den Corona-Notfall am Mittwochabend. „Ich glaube, dass sie sich in den kommenden 2 bis 3 Tagen äußern werden, und wir werden die Vorschriften respektieren“, erklärte Kommissar Francesco Figliuolo nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa in Turin.

Italien hatte Medienberichten zufolge am Dienstag etwas weniger als 200.000 Dosen des Präparats von Johnson & Johnson erhalten. 1550 Dosen des Impfstoffes werden auch in Südtirol erwartet. Hintergrund für den Auslieferungsstopp in Italien sind Berichte über Sinusvenenthrombosen.

Der US-Hersteller untersucht die Fälle, auch die Europäische Arzneimittelbehörde EMA prüft sie. Wann die Lieferungen in Europa wieder aufgenommen werden, ist unklar.

apa/stol