In einem am Freitag von der Nachrichtenagentur ANSA veröffentlichten Schreiben bat Francesco Zanardi den Papst um eine Audienz, um für mehr Unterstützung der Missbrauchopfer zu bitten. Um vom Papst empfangen zu werden, werde er ab 22. September zu Fuß von Savona nach Rom pilgern, kündigte Zanardi an, der auch Vorsitzender der Hilfsorganisation „L'Abuso“ ist.Die 130 von ihm entdeckten Fälle hätten allesamt die neuen Anordnungen des Heiligen Stuhls verletzt, versicherte Zanardi in dem Schreiben weiter. Statt den jungen Opfern zuzuhören und ihnen zu helfen, seien diese in vielen Fällen sogar bestraft worden. Aufgrund der zahlreichen Missbrauchsfälle in der Vergangenheit hatte Papst Benedikt XVI. eine Null-Toleranz-Politik gegenüber pädophilen Priestern angeordnet: Dazu gehört auch, dass die Opfer ernst genommen werden, sie Hilfe erhalten und die Täter bestraft werden. apa/afp