Donnerstag, 06. Oktober 2016

Italienische Lotterie muss Spielsüchtigen entschädigen

Der italienische Staat muss einem Spieler Entschädigung zahlen, der im vergangenen Jahr 3.000 Euro für Rubbellose ausgegeben hat.

Vor den Gefahren der Spielsucht wird nicht gewarnt, klagte ein Spieler aus Salerno. Und bekommt nun 3.000 Euro zurück.
Vor den Gefahren der Spielsucht wird nicht gewarnt, klagte ein Spieler aus Salerno. Und bekommt nun 3.000 Euro zurück. - Foto: © APA/EPA

255 Mal versuchte der Mann aus Salerno (Kampanien) sein Glück, ohne jedoch einen einzigen Cent zu gewinnen. Daraufhin beschloss er den Gang vors Gericht, berichteten italienische Medien.

Der Mann klagte, dass auf den Rubbellose der staatlichen „Lotteria Italia“ die Gewinnmöglichkeiten nicht angegeben seien. Außerdem werde nicht vor Gefahren der Spielsucht gewarnt.

Ein Richter der Stadt Vallo della Lucania urteilte daraufhin, dass die Lotterie dem Spielsüchtigen die 3.000 Euro zurückerstatten muss, die er für die Rubbellose ausgegeben hat.

apa

stol