„Wir waren 45 Minuten lang den Wellen ausgeliefert, es war eine erschütternde Erfahrung“, berichtete die Mailänder Anwältin Giovanna Fantini, die die Reise zusammen mit acht Freundinnen unternahm.<BR /><BR />Das Boot begann schnell, voll Wasser zu laufen, und trotz des Einsatzes des Matrosen, der versuchte, das Wasser mit einem Eimer herauszuschöpfen, sank das Boot. Die Touristinnen hatten Rettungswesten an Bord und banden sich gegenseitig mit Seilen und zwei Holzplanken zusammen, um nicht auseinandergetrieben zu werden.<h3> Kapitän konnte keinen Notruf absetzen</h3>Der Kapitän konnte keinen Notruf absetzen, da weder Signalraketen noch ein funktionierendes Handy vorhanden waren. Glücklicherweise hatte eine der Frauen ein wasserdichtes Handy dabei und konnte über einen Vater, der am Strand wartete, das Hotel informieren. „Wir waren alle unglaublich verängstigt und wussten nicht, ob wir gefunden werden würden“, sagte Fantini gegenüber der Tageszeitung Corriere della Sera. Dank einer vom Hotel organisierten Rettungsaktion konnten die Frauen schließlich unversehrt aus dem Wasser geborgen werden.<BR /><BR />Fantini betonte, dass das Unglück durch die fehlende Sicherheitsausrüstung des Bootes hätte verhindert werden können. Die lokalen Behörden in Port Barton prüfen den Vorfall, da die Frauen Anzeige erstattet haben.