Donnerstag, 08. Oktober 2015

Italienischer Pizzeria-Besitzer auf den Philippinen entführt

Auf den Philippinen läuft die Fahndung nach den Entführern eines italienischen Pizzeria-Besitzers auf Hochtouren.

Foto: © shutterstock

Der 53-jährige sei am Mittwochabend von zehn Bewaffneten aus seinem Restaurant in Dipolog City rund 1000 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila verschleppt worden, berichtete die Polizei am Donnerstag.

Zeugen berichteten laut Polizei, die Kidnapper hätten den Mann zunächst in ein Auto gezerrt und seien geflüchtet. Mehrere Autos seien später leer gefunden worden. Sie hätten dann ein Boot genommen. Der Italiener war einst als Missionar auf die Philippinen gekommen.

Die Polizei äußerte sich nicht zum Motiv. In der Region sind sowohl gewöhnliche Kriminelle als auch muslimische Extremisten aktiv. Die Terrorgruppe Abu Sayyaf hat schon oft Ausländer entführt. Sie finanziert ihren Kampf mit erpresstem Lösegeld. Vor einem Jahr kamen zwei deutsche Segler frei, die sechs Monate in ihren Händen waren. Abu Sayyaf sagt, es wurde Lösegeld bezahlt. Deutsche Behörden bestätigten dies nicht.

dpa

stol