Sonntag, 03. Mai 2020

Italiens Bischöfe fordern Messen mit Gläubigen ab Ende Mai

Italiens Bischofskonferenz CEI verschärft den Druck auf die Regierung in Rom für eine Wiederaufnahme der Messen in Anwesenheit von Gläubigen.

Die Zeit der leeren Kirchen soll mit Ende Mai vorbei sein, wenn es nach Italiens Bischöfen geht.
Die Zeit der leeren Kirchen soll mit Ende Mai vorbei sein, wenn es nach Italiens Bischöfen geht. - Foto: © Diözese Bozen-Brixen
Die Messen sollen je nach Entwicklung der Pandemiekurve ab dem 24. Mai oder ab dem 31. Mai wieder erlaubt werden, ging aus einer Einigung zwischen CEI und Regierung hervor, wie Episkopatschef Gualtiero Bassetti am Samstagabend ankündigte.

Ab Ende Mai sollten alle religiöse Zeremonien wieder abgehalten werden.

Die Bischofskonferenz erklärte sich zur Einhaltung aller Vorsichtsmaßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie bereit.

Die größten Kirchen sollen mit Thermoscans ausgestattet werden.

Begräbnisse, die während der akutesten Phase der Epidemie verboten waren, können ab Montag mit Beginn der „Phase 2“ mit einer gewissen Lockerung der Bewegungsfreiheit wieder stattfinden, allerdings in Anwesenheit von maximal 15 Angehörigen.

Der Papst hat indes bei der gestreamten Frühmesse im Gästehaus Santa Marta jene Priester und Ärzte gewürdigt, die im Einsatz gegen das Coronavirus gestorben sind. Während der Pandemie seien mehr als 100 Priester und 154 Ärzte in Italien ums Leben gekommen, sagte Franziskus. Sie seien ein Beispiel der Fürsorge für den Nächsten.

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apa

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