Die Flüchtlinge waren auf untauglichen und überfüllten Booten unterwegs, um nach Europa zu gelangen.In dem nordafrikanischen Krisenland Libyen gibt es derzeit keine funktionierende Armee oder Polizei, daher übernehmen Milizen dort den Küstenschutz. Vielen von ihnen wird aber vorgeworfen, selbst in das Schlepperwesen verwickelt zu sein.Am Dienstag war zudem bekannt geworden, dass Helfer des Roten Halbmondes an der Küste Libyens 74 ertrunkene Flüchtlinge entdeckten. Dorfbewohner fanden die Gestrandeten bei Sawiya, 45 Kilometer westlich der Hauptstadt Tripolis, und alarmierten die Hilfsorganisation. Es wurde befürchtet, dass die Zahl der Toten noch steigt.apa/afp