Um sich in aller Öffentlichkeit zu bedanken, hat Maestri kurzerhand ein Familienfoto in die Vitrine des gemeinsamen Pflanzenheilkunde-Geschäfts seiner Frau und deren Mutter in Casalpusterlengo (Provinz Lodi) gehängt. Dazu schreibt er: „Wir haben die Kraft gefunden, weiterzumachen... Dank Euch liebe Freunde und Kunden, weil ihr uns in diesen Monaten immer zur Seite gestanden habt. An Euch geht unser größter Dank. Mattia, Valentina e Giulia.“<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="561137_image" /></div> <BR />Anlass für die Fotoaktion war, laut der italienischen Zeitung „Corriere della Sera“, das Patronatsfest und die dafür organisierte Vitrinenschau, inklusive Wettbewerb. Auch Familie Maestri hatte sich zum Wettbewerb angemeldet, schaffte es unter den 17 Teilnehmern mit ihrem Beitrag jedoch nicht in die Endauswahl. Trotzdem kam die Botschaft bei ihren Mitmenschen und sogar noch weiter darüber hinaus an – eine kleine Geste, mit großer Wirkung.<BR /><BR /><b>Patient Nr. 1 in Italien</b><BR /><BR />Der 38-Jährige Mattia Maestri war am 20. Februar als erster mit Covid-19 infizierter Patient ins Krankenhaus der lombardischen Stadt Codogno eingeliefert worden. 20 Tage lang lag er im Koma, während die Ärzte um die Rettung seines Lebens kämpften. Am 7. April brachte seine Frau Valentina, die sich zuvor ebenfalls infiziert hatte, Töchterchen Giulia zur Welt ( <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/italien-feiert-geburt-von-baby-des-patienten-1" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">STOL hat berichtet</a>). Kurz davor hatte Maestri die Intensivstation verlassen. Die Hoffnung die Geburt seiner Tochter noch zu erleben, hätte ihn am Leben gehalten, <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/italiens-patient-1-spricht-zum-1-mal-meine-ungeborene-tochter-gab-mir-energie" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">wie er selbst erzählt</a>.<BR />