Dienstag, 08. Dezember 2020

Italienweit 3000 Unwettereinsätze – 445 Personen gerettet

Seit Beginn der Unwetterwelle, die Italien und insbesondere Venetien, Friaul-Julisch-Venetien, die Emilia Romagna, Kampanien und Sizilien heimgesucht hat, wurden 3000 Einsätze durchgeführt und 445 Personen von der Feuerwehr gerettet. Von den Unwettern besonders getroffen wurde auch Südtirol.

In der Nähe von Modena kam es zu Überschwemmungen des Flusses Panaro. Die Einsatzkräfte retteten auch einen Hund.
In der Nähe von Modena kam es zu Überschwemmungen des Flusses Panaro. Die Einsatzkräfte retteten auch einen Hund. - Foto: © ANSA / ELISABETTA BARACCHI
In Venetien wurden mehr als 1400 Einsätze durchgeführt, 325 Feuerwehrleute waren zwischen Belluno, Vicenza Treviso und Venedig im Einsatz: 99 Personen wurden evakuiert.

In der Emilia Romagna gab es 507 Einsätze: 375 allein in der Provinz Modena, wo die Einsatzabteilungen 332 Menschen in die von der Überschwemmung in Panaro betroffenen Gebiete evakuierten. 160 Feuerwehrleute sind zur Verstärkung aus der Toskana, dem Piemont und der Lombardei im Einsatz.



300 Einsätze gab es auch in Friaul-Julisch Venetien: Der hohe Pegel des Flusses Tagliamento verursachte keine größeren Probleme, nur einige Überschwemmungen in der Provinz Pordenone, wo eine Person evakuiert wurde.

Aufgrund der starken Regenfälle in Kampanien und Sizilien führte die Feuerwehr 350 Einsätze durch.

Infolge der Unwetter in Italien verloren auch 2 Personen ihr Leben.

Südtirols Feuerwehren sind am Wochenende zu weit über 600 Einsätzen ausgerückt und nun geht es mit den Aufräumarbeiten weiter.

ansa/jot