Bei den Hausdurchsuchungen stellten die Ermittler zahlreiches mutmaßliches Diebesgut sicher, darunter Goldketten, Mobiltelefone und 307.000 Euro Bargeld. Beschlagnahmt wurden außerdem 49 Schusswaffen sowie Munition verschiedener Kaliber. Hinzu kamen 87 Hieb- und Stichwaffen sowie 95 gefährliche Gegenstände, darunter Elektroschocker, ein Baseballschläger, ein Teleskopschlagstock, eine Metallstange, Reizgassprays, Cuttermesser und Einbruchswerkzeuge.<BR /><BR />Ebenfalls sichergestellt wurden zudem 41 Kilogramm Kokain, 660 Kilogramm Cannabinoide, zwei Kilogramm Ketamin, rund 1.000 Oxycodon-Tabletten sowie weitere Mengen an synthetischen Drogen. Die Polizei beschlagnahmte außerdem mehrere Präzisionswaagen.<BR /><BR />Im Rahmen der Aktion kontrollierten die Beamten 1.182 Gebäude, darunter Unterkünfte für unbegleitete minderjährige Migranten, Spielhallen und Geschäfte sowie öffentliche Plätze, Bahnhofsbereiche und Einkaufszentren. Nach Angaben der Polizei identifizierten die Ermittler außerdem 973 Profile in sozialen Netzwerken, auf denen Hass und Gewalt verherrlicht worden sein sollen. Zwei dieser Profile wurden den zuständigen Justizbehörden zur möglichen Sperrung gemeldet.<BR /><BR />Auch Südtirol war Teil der landesweiten Aktion. In Südtirol führte die Staatspolizei sieben Hausdurchsuchungen durch. Insgesamt wurden 41 junge Personen wegen Straftaten gegen Personen und Eigentum sowie wegen Betäubungsmitteldelikten angezeigt. Drei weitere Personen wurden verhaftet. Darüber hinaus identifizierten die Beamten mehr als 1.000 Personen. Außerdem wurden 38 Gewerbebetriebe kontrolliert.<BR /><BR />Die Einsätze wurden von der italienischen Staatspolizei koordiniert. Die italienische Regierung um Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hatte in den vergangenen Tagen ein Maßnahmenpaket zur Bekämpfung der Jugendkriminalität verabschiedet.