Montag, 21. Juni 2021

Matsch: Jäger nach Sturz von Hochsitz in Lebensgefahr

Zu einem schweren Jagdunfall ist es am Sonntag im Vinschgau gekommen.

Dank seines Nachtsichtfluggerätes konnte der Notarzthubschrauber Pelikan 2 am späten Sonntagabend eine verunglückten Jäger aus Matsch ins Bozner Krankenhaus fliegen.
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Dank seines Nachtsichtfluggerätes konnte der Notarzthubschrauber Pelikan 2 am späten Sonntagabend eine verunglückten Jäger aus Matsch ins Bozner Krankenhaus fliegen. - Foto: © Denis Costa
Da ein 32-jähriger Mann aus Matsch am Sonntag nicht von der Jagd zurückgekehrt war, alarmierten die Angehörigen am Sonntagabend die Rettungskräfte. Ein schwieriger Einsatz begann.

Zwar konnte der Jäger schon kurze Zeit später oberhalb der Run-Höfe auf einer Höhe von rund 2000 Metern Meereshöhe gefunden werden, allerdings war er schwer verletzt. Laut ersten Informationen war er von einem Hochsitz gestürzt.

Das Weiße Kreuz, Sektion Mals, und die Malser Bergrettung wurden zum schwer zugänglichen Unfallort entsandt. In Brixen startete zudem der Notarzthubschrauber Pelikan 2 in Richtung Matsch, da er mit seinem Nachtsichtgerät auch bei einbrechender Dunkelheit fliegen konnte.

Die Bergung des Verunglückten erwies sich als schwierig und zog sich über längere Zeit hin. Der Mann hatte sich lebensgefährliche Verletzungen zugezogen und musste intubiert werden. Anschließend wurde er ins Bozner Krankenhaus geflogen. Auch am Montagvormittag schwebt der Mann weiter in Lebensgefahr. Die Ärzte enthalten sich der Prognose.

Im Einsatz standen auch die Carabinieri von Reschen, die die weiteren Erhebungen vornahmen.

no/stol

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