1875 Personen wurden allein im vergangenen Monat in mehreren Bahnhöfen und in Zügen identifiziert und 15 von der Südtiroler Bahnpolizei auf freiem Fuß angezeigt. Das geht aus der Jänner-Statistik der Bahnpolizei hervor. <BR /><BR />Dabei wurden im Januar verstärkt Kontrollen im Bahnhof der Landeshauptstadt, in den umliegenden Bahnhöfen und an Bord von gesamtstaatlichen sowie grenzüberschreitenden Zügen durchgeführt. <BR /><BR />Die dabei aufgedeckten Straftaten reichten von Falschaussagen gegenüber Beamten, Verweigerung der Angabe der Personalien, Beleidigung, bis hin zum Besitz von Drogen mit Verkaufsabsicht. <h3> Der 21-Jährige war mehrfach vorbestraft</h3>In einem speziellen Fall wurde ein 21-jähriger Ägypter am vergangenen Montag von Beamten der Bahnpolizei im Bahnhof Bozen kontrolliert. Dabei stellte sich heraus, dass er weder Papiere noch eine Aufenthaltsgenehmigung hatte und mehrfach vorbestraft war.<BR /><BR />Nach der Abnahme von Fingerabdrücken stellten die Polizeibeamten fest, dass der Quästor von Mailand im März letzten Jahres eine Ausweisung gegen ihn verfügt hatte. Demnach hätte er Italien eigentlich innerhalb von 7 Tagen verlassen müssen.<BR /><BR />Der Fall wurde als besonders dringlich eingestuft, weshalb der 21-Jährige innerhalb kurzer Zeit einen Platz in einem Rückführungszentrum in Bari zugewiesen bekam. Beamte der Bahnpolizei begleiteten ihn dorthin, wo er drauf wartet, den Behörden seines Herkunftslandes übergeben zu werden.