So beschloss das Hohe Haus auf Initiative von Hans Heiss, Riccardo Dello Sbarba und Brigitte Foppa, dass von nun an das Amt für Jagd und Fischerei die Entscheidung über die Jagdbarkeit des Alpenschneehuhns vornehmen wird – und zwar auf Grundlage einer wissenschaftlichen Erhebung über Population und Verbreitung der Vogelart.„In vergangenen Jahren hat das Amt für Jagd und Fischerei mehrfach einen Stopp für die Jagd auf das Alpenschneehuhn vorgeschlagen, aber die endgültige Entscheidung wurde von der Abschusskommission vorgenommen, in der der Südtiroler Jagdverband stark vertreten ist“, erklären die Grünen dazu in einer Presseaussendung. „Diese Kommission hat häufig den Abschüssen Vorrang gegeben und die Vertreter des Amtes für Jagd und Fischerei überstimmt.“stol