Lediglich rund ein Dutzend der 458 Menschen an Bord konnten nach Angaben staatlicher Medien bis Dienstagabend gerettet werden. Weitere Überlebende harrten offenbar im Rumpf des kieloben liegenden „Stern des Ostens“ aus.Tausende Helfer im EinsatzVon dem 76 Meter langen Schiff ragten neben Kiel und halber Schiffsschraube nur das Ruder aus dem Wasser. Mehr als 3000 Polizisten, Soldaten und Helfer sowie mehr als 30 Schiffe und mehr als 100 kleinere Boote waren im Einsatz. Allein die paramilitärische Polizei schickte mehr als tausend Soldaten, die mit 40 Schlauchbooten bei den Bergungsarbeiten helfen sollen.Wind und Regen macht das Arbeiten schwerTaucher versuchten, zu den Eingeschlossenen vorzudringen. Ein Mann und eine 65-Jährige konnten sie Medienberichten zufolge lebend aus dem Wrack bergen. Starker Wind und Regenfälle behinderten die Rettungsarbeiten. Sollten sich die schlimmsten Befürchtungen bewahrheiten, wäre das Unglück die größte Schiffkatastrophe in China seit fast 70 Jahren.apa/reuters/dpa