„Wir beobachten diese Entwicklung aufmerksam und behalten die Ausbreitung des Japankäfers durch ein gezieltes Monitoring genau im Blick“, betont Landwirtschaftslandesrat Luis Walcher: „Durch frühzeitiges Erkennen und rasches Melden können wir gemeinsam dazu beitragen, eine Ausbreitung des Schädlings zu verhindern.“<BR /><BR /><BR />„Der Landespflanzenschutzdienst führt zusammen mit dem Südtiroler Beratungsring für Obst- und Weinbau auf Fundstellen verstärkte Kontrollen mit Pheromonfallen durch“, berichtet Stefano Endrizzi, verantwortlich für den Pflanzenschutzdienst in der Landesabteilung Landwirtschaft. Von 15 Fallen wurde nach der Auffindung im Vorjahr auf 24 Fallen aufgestockt, 307 Kontrollen haben der Pflanzenschutzdienst und der Beratungsring bis Ende September durchgeführt. <BR /><BR />„Seit Anfang Juni führen wir wieder Kontrollen durch und haben die visuellen Kontrollen auf 405 erhöht - bisher haben wir keine Japankäfer gefunden“, unterstreicht Endrizzi: „Damit das möglichst so bleibt, haben wir eine Informationskampagne gestartet, mit 5000 zweisprachigen Flyern und Postern, die wir derzeit auf den Raststätten der Brennerautobahn und der Schnellstraße MeBo verteilen, ebenso über Beratungsring, Versuchszentrum Laimburg und unibz.“<BR /><h3> Verdachtsfall oder Fund eines Japankäfers melden</h3>Ein Verdachtsfall oder ein Fund eines Japankäfers muss - mit Foto - unverzüglich dem Landespflanzenschutzdienst gemeldet werden: Telefon 0471 415140, E-Mail fitobz@provinz.bz.it<BR /><BR /><BR />Weitere Informationen über den Japankäfer und andere Pflanzenschädlinge: landwirtschaft.provinz.bz.it/de/pflanzenschaedlinge