Am Donnerstag ist am Sonnenberg in Latsch ein rund 100 Hektar großer Waldbrand ausgebrochen <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/sonnenberg-jetzt-wird-das-gelaende-gesichert" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">(STOL hat berichtet)</a>. Seither dauern die Löscharbeiten an; auch am heutigen Montag sind wieder zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort, die mit Löscharbeiten und der Kontrolle von Glutnestern beschäftigt sind. <BR /><BR />Gegen 6 Uhr starteten die Einsatzkräfte einen Erkundungsflug per Drohne über das rund 100 Hektar große Einsatzgebiet, um etwaige Glutnester zu lokalisieren. Neben den mit Wärmebildkameras ausgestatteten Drohnen erhielten die Einsatzkräfte auch zusätzliche Unterstützung aus der Luft: Es fiel Regen.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1138962_image" /></div> <h3> Regen erschwert erneutes Aufflammen der Glutnester</h3>„Der Regen war zwar nicht besonders stark, aber jeder Tropfen ist wertvoll“, erklärt Roman Horrer, Bezirkspräsident des Feuerwehrverbands Untervinschgau. Selbst leichter Niederschlag befeuchte die Bodenoberfläche und erschwere dadurch das erneute Aufflammen von Glutnestern.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1138965_image" /></div> <BR /><BR />Doch der Regen brachte nicht nur Vorteile: Laut Horrer sorgte Nebel für erschwerte Bedingungen, besonders im oberen Bereich des Sonnenberges. „Der Erkundungsflug per Drohne musste nach rund 3 Stunden vorzeitig abgebrochen werden. Dennoch konnten wir den größten Teil des Gebiets erfassen.“<h3> Regen bringt auch Nebel mit sich</h3>Auch auf die Löscharbeiten nahm der Nebel glücklicherweise keinen allzu großen Einfluss: „Da die Einsatzkräfte mit gezielten Löscharbeiten am Boden beschäftigt sind, stellt der Nebel für uns kein großes Hindernis dar“, so der Bezirkspräsident des Feuerwehrverbands Untervinschgau. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1138968_image" /></div> <h3>Gleichbleibende Steinschlaggefahr</h3>Das Hauptaugenmerk des Einsatzes liege laut Horrer weiterhin bei den Höfen am Sonnenberg bei St. Martin im Kofel, welche es nach wie vor besonders zu schützen gilt. Die Steinschlaggefahr bleibt bestehen, weshalb die Straße nach St. Martin im Kofel sowie sämtliche Wanderwege und Biketrails im Umkreis der Brandfläche weiterhin gesperrt sind.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1138971_image" /></div> <BR /><BR />Vor Ort im Einsatz stehen am heutigen Montag die Wehmänner der Freiwilligen Feuerwehren der Bezirke Meran und Obervinschgau sowie die Forstbehörde, der Bergrettungsdienst und die Finanzpolizei.