Laut Jahresbericht der Sprachzentren besuchen 64.972 Kinder eine deutsche Bildungseinrichtung: 6.070 haben eine ausländische Staatsbürgerschaft. Das sind im Schnitt 9,4 Prozent. <BR /><BR />1.205 davon sind im Kindergarten (10,7 Prozent), 2.058 (10 Prozent) an der Grundschule, 1.369 (10,9 Prozent) an der Mittelschule, 830 an der Oberschule (6,8 Prozent) und 608 an Berufsschulen, wo der Anteil mit 7,2 Prozent am geringsten ist. Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl der Kinder mit Migrationshintergrund (ohne Deutschland, Österreich, Schweiz und Luxemburg) in allen Stufen angestiegen. <BR /><BR />Am deutlichsten mit 144 Schülern mehr (plus sieben Prozent) an der Grundschule und 134 Schülern mehr an der Oberschule, was dort allerdings plus 22 Prozent entspricht.<h3> 14 Prozent der Schüler aus Albanien</h3>Aufgeschlüsselt nach Herkunftsländern stammen an den deutschen Bildungseinrichtungen knapp 14 Prozent der Schüler mit Migrationshintergrund aus Albanien, gefolgt von Pakistan mit 11,6 Prozent und dem Kosovo mit 8,4 Prozent. <BR /><BR />Die Schülerzahl an den italienischen Bildungseinrichtungen beläuft sich auf 22.502. Keine italienische Staatsbürgerschaft weisen 5.461 Kinder auf. Das sind im Schnitt 24,3 Prozent mit Spitzen von 29 Prozent in der Mittelschule und 37 Prozent (jeder dritte Schüler) an den italienischen Berufsschulen. Die am stärksten vertretenen Herkunftsländer sind Albanien (23,7 Prozent) und Marokko (10,3 Prozent).<BR /><BR />Im Langzeitvergleich scheinen die Daten relativ konstant. Besuchten 2020 rund 5.829 Kinder eine deutsche Bildungseinrichtung, so sind es jetzt 6.070 – plus vier Prozent. An den italienischen Einrichtungen stieg die Zahl im selben Zeitraum von 5.187 auf 5.461. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1280739_image" /></div>