Sonntag, 07. Juni 2015

Jesuiten-Prälat aus Pfunders stirbt am Gran Sasso

Ein tödlicher Freizeitunfall hat sich am Wochenende beim Gran Sasso in der Provinz Teramo ereignet.

Severin Leitner
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Severin Leitner

Der Jesuiten-Prälat Severin Leitner aus Pfunders war mit einem Mitbruder im Gran-Sasso-Massiv unterwegs, als er in 2800 Metern Höhe auf einem Schneefeld ausrutschte und mehrere hundert Meter über eine Felswand in die Tiefe stürzte, berichtete Kathpress.

Für den Jesuiten-Prälat kam jede Hilfe zu spät. 

Leitner war erst vor wenigen Wochen 70 Jahre alt geworden. Seit 2012 war er als Berater des Jesuiten-Generaloberen Adolfo Nicolas und in der Generalskurie in Rom als Assistent für Zentral- und Osteuropa tätig.

1945 in Südtirol geboren, war Leitner 1965 in den Jesuitenorden eingetreten. Nach seinen Studien war er in der Jugend- und Studentenarbeit tätig und führte von 1987 bis 1997 das Noviziat der Schweizer und der Österreichischen Provinz.

Von September 1997 bis 2001 leitete er als Regens das internationale Priesterseminar Canisianum in Innsbruck. Von 2001 bis 2008 war er Provinzial der Österreichischen Provinz der Gesellschaft Jesu, im Anschluss leitete er bis 2012 als Rektor das Jesuitenkolleg in Innsbruck.

stol/apa

stol