Dienstag, 13. April 2021

Johnson & Johnson verschiebt Impfstoff-Lieferung nach Europa

Wegen möglicher schwerer Nebenwirkungen verschiebt der US-Pharmakonzern Johnson & Johnson die Auslieferung seines Corona-Impfstoffs in Europa.

Johnson & Johnson hat seine Lieferung nach Europa verschoben.
Johnson & Johnson hat seine Lieferung nach Europa verschoben. - Foto: © APA/AFP / KAMIL KRZACZYNSKI
„Wir haben die Entscheidung getroffen, die Markteinführung unseres Impfstoffs in Europa aufzuschieben“, erklärte der Konzern am Dienstag.

Zuvor hatten die US-Gesundheitsbehörden eine Pause bei den Impfungen mit dem J&J-Vakzin empfohlen, nachdem vereinzelte Fälle von seltenen Blutgerinnseln gemeldet worden waren.

In Südtirol waren 1550 Dosen erwartet worden

In dieser Woche hätten 1550 Dosen des Impfstoffs in Südtirol ankommen sollen. Diese fallen nun wohl aus.

Trotzdem kann hierzulande einstweilen weiter geimpft werden – mit den Wirkstoffen der anderen Hersteller: 14.040 Dosen von BioNTech/Pfizer werden erwartet und 10.230 ex AstraZeneca.

Welche Folgen die Verschiebung der Lieferung von Johnson & Johnson auf die Südtiroler Impfkampagne haben wird, wird sich zeigen.

apa/stol