Nun steht die nächste Überraschung bereit: Ab dem Unsinnigen Donnerstag wird die Faschingszeitung “Schlanderser Brennessel” in einer extra-starken Ausgabe verkauft. Die Faschingszeitung erschien zum ersten Mal im Jahr 1964 und anschließend beinahe regelmäßig im Zweijahrestakt. Schon in der ersten Ausgabe hatten die “Erfinder” darauf verwiesen, dass sie mit ihren humorvollen, oft auch etwas provokanten Beiträgen “das Geschehen der Leute bekunden, ihr Treiben und Machen durchleuchten und mit Humor befeuchten.” Dabei darf sie ohne weiteres - gleich der Berührung der grünen Pflanze in der Natur - auch etwas stechen oder brennen. Mit der heurigen XXXL-Ausgabe möchte der MGV Schlanders einerseits Begebenheiten und Geschichten der letzten 45 Jahre nochmals in Erinnerung rufen und Revue passieren lassen. Anderseits darf man sich auf eine große Anzahl brandaktueller Artikel freuen, die der Brennessel-Redaktion in anonymer Form in den letzten Monaten zugegangen sind.„Viele werden sich in den einen oder anderen Begebenheiten sowie auf Bildern und in den Zeichnungen wiederfinden, einige werden sogar darauf warten, direkt oder indirekt in der heurigen 'Brennessel' genannt zu werden; wer jedoch keinen Spaß versteht, sollte sich nicht die Mühe machen, die Faschingszeitung zu lesen – denn bereits im Vorwort 1964 wurde darauf hingewiesen, daß ‚bei einem empfindlichen Gemüt man die Brennessel besser nicht sieht‘ und daß ‚Rechtsfragen ausgeschlossen‘ sind“, so die Brennessel-Macher.Die “Schlanderser Brennessel” wird ab dem Unsinnigen Donnerstag, 11. Februar, in den Papier- und Zeitungshandlungen, in Bäckereien und in vielen weiteren Geschäften und Dienstleistungsbetrieben in Schlanders und Umgebung zum Kauf angeboten.