Mittwoch, 27. Mai 2015

Junge Frau stirbt am Ifinger

Unter dem Meraner Hausberg, dem Großen Ifinger (2581 Meter), ist es am Mittwochvormittag zu einem Bergunfall gekommen. Dabei kam die 25-jährige Soldatin Alessia Chiaro aus der Provinz Rieti ums Leben.

Der Pelikan 1 war im Einsatz.
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Der Pelikan 1 war im Einsatz.

Die Gruppe des italienischen Heeres war am Vormittag in Falzeben zu einer Wanderung im Berggebiet des Ifingers aufgebrochen. Die 17-köpfige Truppe stieg zum Piffinger auf, marschierte dann bis zum Ifinger Schartl auf 2100 Metern Meereshöhe und machte dort kehrt.

Auf dem Rückweg kam es gegen 11 Uhr zu einem verhängnisvollen Zwischenfall: Eine Touristen-Gruppe näherte sich den Wanderern. Eine junge Soldatin wollte den Weg für die Touristen freimachen, rutschte dabei allerdings unglücklich im steilen Gelände aus.

Sie stürzte rund 50 Meter senkrecht in die Tiefe.

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Umgehend schlugen ihre Kollegen Alarm. Drei Soldaten stiegen zur Frau ab, um sie zu stabilisieren.

Pelikan kann nicht landen: Bergung mittels Seilwinde

Der Rettungshubschrauber Pelikan 1 machte sich mit der Meraner Bergrettung CNSAS zur Unfallstelle auf. Eine Landung im steilen Gelände war unmöglich: Notarzt, Sanitäter und Bergretter wurden abgeseilt. Als die Retter bei der Verletzten eintrafen, gab diese noch Lebenszeichen noch sich. Doch die junge Frau hatte sich schwerste Verletzungen zugezogen.

Mittels Seilwinde barg der Rettungshubschrauber die Italienerin und flog sie ins Bozner Krankenhaus. Vergebens: Die 25-Jährige erlag ihren schweren Verletzungen.

Die italienische Verteidigungsministerin Roberta Pinotti hat nach der Nachricht vom Tod der Soldatin der Familie ihr Beileid ausgesproche

stol

 

 

stol