Mit dem Jahresthema „Heilige wia du und i“ will sich die Jungschar Gedanken zum Thema „Vorbilder“ machen.Im Laufe des Jahres will die Jungschar die Fragen erörtern, wer ein Vorbild ist, wo die Identifikationsfiguren gesucht werden und für was sie überhaupt gebraucht werden.Gerade Kinder bräuchten Vorbilder, damit sie zu selbstkritischen und selbstständigen Erwachsenen heranwachsen, und sich zu selbstsicheren und engagierten Persönlichkeiten entwickeln können, meinten die Verantwortlichen. Sie bräuchten Orientierungshilfen, um sich in der Gesellschaft zurechtzufinden. Deshalb wolle die Jungschar fragen, was einen Menschen zum Vorbild werden lässt und wer Vorbild für den Glauben sein kann.Im kommenden Arbeitsjahr will die Jungschar zahlreiche Kurse und Aktionen anbieten. Neben Klassikern wie dem Werkstattseminar, den Grundschulungen, der Nikolausschulung, der Aktion zum Tag der Kinderrechte oder der Sternsinteraktion gibt es einen besonderen Höhepunkt. 1.000 Ministranten werden an der Ministrantenwallfahrt nach Rom teilnehmen.Im Rahmen des Jahresthemas werden in diesem Arbeitsjahr sechs Orte in Südtirol besucht, die an bekannte Heiligenfiguren erinnern. Die Aktionen reichen von besinnlichen Wanderungen über einer Kinderwallfahrt bis hin zu einer Vorlesung für Kinder in der theologisch-philosophischen Hochschule.Die neuen VorsitzendenDer Diözesanführungskreis wählte die neuen Vorsitzenden der Jungschar. Zur ersten Vorsitzenden wurde Lisa Huber gewählt, zum zweiten Vorsitzenden Fabian Plattner und zur dritten Valentine Innerhofer.Die scheidenden Vorsitzenden Hannes Waldner und Martina De Zordo wurden mit Applaus und einem großem Dankeschön verabschiedet.Grußworte und Glückwünsche richtete der Amtsdirektor Klaus Nothdurfter vom Amt für Jugendarbeit an die Jungschar. Er zitierte den Gehirnforscher Gerald Hüther und sagte: „Kinder brauchen drei Dinge: Aufgaben, an denen sie wachsen können, Vorbilder, an denen sie sich orientieren können und Gemeinschaften, in denen sie sich aufgehoben fühlen.“ Diese Dinge gebe Jungschar den Kindern, so Nothdurfter.Der Kinder- und Jugendanwalt Simon Tschager wandte sich mit einem Wunsch an die Jungschar: „Ich wünsche mir, dass für jedes kranke Kind, das auf der Psychiatrie behandelt werden muss, 1000 Jungscharkinder, die aufschreien und eine Kinder- und Jugendpsychiatrie fordern, die es bei uns noch nicht gibt.Mit dem Jungscharseelsorger Christoph Schweigl wurde abschließend wurde ein Gottesdienst gefeiert.Die Katholische Jungschar Südtirols (KJS) ist die größte Kinderorganisation in Südtirol und besteht seit 1953. In fast jeder Pfarrei gibt es Jungschar- und Ministrantengruppen. Insgesamt gibt es über 10.000 Jungschar- und Ministrantenkinder in Südtirol. Sie werden von ca. 1.500 ehrenamtlichen GruppenleiterInnen betreut.