Dienstag, 30. Juni 2020

Juni geht ohne neuen Hitzerekord zu Ende – Juli beginnt labil

Der Juni 2020 war – was das Wetter betrifft – durchschnittlich und eher unbeständig. Und so wie der Juni endet, beginnt auch der Juli: Ohne Hitzewelle, aber mit einigen Gewittern.

Herrliche Aussicht von der Radlseehütte am 22. Juni 2020.
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Herrliche Aussicht von der Radlseehütte am 22. Juni 2020. - Foto: © LPA/privat/ON
„Der Sommer hat ohne Hitzewelle begonnen“, sagt Landesmeteorologe Dieter Peterlin, „und es ist auch bis in den Juli hinein keine große Hitze zu befürchten.“

Ganz im Gegensatz zum Juni des vergangenen Jahres. Da bescherte uns eine Hitzewelle bis zu 39,9 Grad, was zugleich in Südtirol die höchste jemals in einem Juni gemessene Temperatur war.





Temperaturen im langjährigen Durchschnitt

Im Juni 2020 lagen die Temperaturen südtirolweit nahe dem langjährigen Durchschnitt der Vergleichsperiode 1981 bis 2010, heißt es vom Landesamt für Meteorologie und Lawinenwarnung in der Agentur für Bevölkerungsschutz in Bozen: Der Monat hat noch relativ kühl begonnen, bis zum Ende hin wurde es aber warm, womit sich über den ganzen Monat gesehen eine ausgeglichene Bilanz ergibt.

Höchsttemperatur von fast 34 Grad

Die höchste Temperatur wurde am 23. Juni mit 33,7 Grad Celsius in Auer gemessen. Am kühlsten war es mit 1,6 Celsius am 1. Juni in Welsberg.

Im Norden auffallend viel Niederschlag

Im Juni hat es immer wieder geregnet. Doch während die Landesmeteorologen die Niederschlagsmenge im Süden Südtirols als der langjährigen Norm entsprechend bezeichnen, hat es im Norden um 30 bis 50 Prozent mehr geregnet als im Durchschnitt.

Auch in den nächsten Tagen bleibt uns das labile Sommerwetter erhalten. Schon am morgigen 1. Juli gibt es wieder mehr Regenschauer und Gewitter.

stol

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