<BR />Landeshauptmann Kompatscher hat gestern im Justizministerium seine Berechnungen für Zahlungen hinterlegt, die der Staat noch schuldig ist. Die Verwaltung der Justiz ging zwar an die Länder/Region über, doch muss der Staat weiterhin für Standardkosten aufkommen. „Also jene Kosten, die er selbst hätte aufbringen müssen, wenn das Personal beim Staat geblieben wäre“, so Kompatscher.<BR /><BR />Bisher hat Rom jährlich eine Anzahlung von 15 Mio. Euro geleistet. „Unseren Berechnungen zufolge beträgt die zu zahlende Differenz zu Lasten des Staates jetzt noch zehn bis zwölf Mio. Euro pro Jahr“, so Kompatscher. Unterm Strich sind das gut 80 Mio. Euro, über die verhandelt wird.<BR /><BR />Und zwar im Rahmen einer Vereinbarung über die Standardkosten, die nun endlich abgeschlossen werden soll. Dabei bestreitet der Staat nicht, dass er noch Zahlungen zu leisten hat. Allerdings wird um jeden Euro gefeilscht. Bleibt zu sagen, dass der Wechsel zur Region eine Besserstellung für die Mitarbeiter brachte. Die Mehrkosten für ein besseres Funktionieren der Justiz trägt die Region.