Freitag, 02. Juli 2021

Juwelierüberfall: „Brutal und emotionslos“

Ein halbes Jahr nach einem tödlichen Juwelierüberfall in Wien ist im April ein Tatverdächtiger an der serbisch-ungarischen Grenze festgenommen worden.

Mittlerweile wurden dem 20-jährigen Serben 34 schwere Delikte nachgewiesen. - Foto: © APA/HELMUT FOHRINGER / HELMUT FOHRINGER
Mittlerweile wurden dem 20-jährigen Serben 34 schwere Delikte nachgewiesen, berichtete Oberst Michael Mimra, Leiter des Ermittlungsdienstes des Landeskriminalamts Wien, am heutigen Freitag bei einer Pressekonferenz. Ein Komplize wurde mittlerweile in Salzburg festgenommen, einer ist auf der Flucht.

Der 20-Jährige wurde bis dato 8 Mal einvernommen, er zeigte sich zu allen Taten geständig, sagte Nina Bussek von der Staatsanwaltschaft Wien. Emotionslos schilderte er bei den Befragungen durch die Ermittler die Taten, führte Oberstleutnant Dietmar Berger vom Landeskriminalamt Wien aus. Das Motiv sei stets Habgier gewesen.

Dem Serben werden 2 Raubüberfälle auf Juweliere in Wien, 3 Home-Invasions und 29 Einbrüche in Büros zur Last gelegt. Der 20-Jährige und seine Komplizen seien „brutal und emotionslos“ vorgegangen, so Berger. Die Opfer erlitten „fatale Verletzungen mit Dauerschäden“.

apa

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