Freitag, 13. Januar 2017

Kälte in Italien: Schnee im Norden, Hochwasser in Venedig

Schneefälle und Eis haben auch am Freitag Italien weiter zu schaffen gemacht. In Südtirol und dem Trentino sowie in größeren Städten des Nordens wie Mailand und Bologna kam es zu Schneefällen. In Bozen gab es seit 48 Tagen keine Niederschläge mehr.

Venedig kämpft nach starken Regenfällen erneut mit einem hohen Pegelstand. - Archivbild
Venedig kämpft nach starken Regenfällen erneut mit einem hohen Pegelstand. - Archivbild - Foto: © LaPresse

Wegen schwerer Stürze infolge von Glatteis herrschte beim Roten Kreuz in Mailand Hochbetrieb. Vorwiegend ältere Personen erlitten Brüche und Prellungen, berichteten italienische Medien. Übernachtungsmöglichkeiten für 2.000 Obdachlose gab es in der lombardischen Metropole, unter anderem im Mailänder Hauptbahnhof.

Schwierig ist auch die Lage in Rom, wo es am Freitag heftig regnete. Eine 54-jährige Obdachlose wurde in ihrem Wohnwagen tot aufgefunden. Die Frau soll infolge der niedrigen Temperaturen gestorben sein.

Ein Mittelmeer-Tief führte in Venedig zu heftigen Niederschlägen, die das Wasser stark steigen ließen. Freitagfrüh wurde ein Pegelstand von 103 Zentimetern über dem normalen Meeresspiegel gemessen.

Auch Süditalien war vom schlechten Wetter belastet. Wegen Wind und heftigem Regen mussten die Fährenverbindungen zwischen Sizilien und den Egadi-Inseln unterbrochen werden.

apa

stol