"Ich habe in den letzten Tagen mehrere Anrufe von Präsidenten von betroffenen Provinzen und auch vom Kollegen Vasco Errani, dem Präsidenten der Regionenkonferenz, bekommen, die allesamt um unsere Unterstützung gebeten haben", so Landeshauptmann Luis Durnwalder am Montag. Zwar seien bereits 30 Mann und ebensoviele Maschinen und Geräte aus Südtirol in den betroffenen Gebieten in den Marken, der Toskana und der Emilia-Romagna im Einsatz, trotzdem werde man weitere Hilfe schicken. "Wir haben heute beschlossen, weitere vier Teams mit Spezialgerät nach Mittelitalien zu entsenden", so Durnwalder, der erklärte, dass es sich dabei nicht um Landesabgestellte handle, sondern vielmehr die Dienste von privaten Firmen zugekauft würden. "Wir arbeiten mit diesen Firmen auch in Südtirol zusammen und werden sie nun engagieren, um in unserem Auftrag in den Krisengebieten zu helfen", so der Landeshauptmann.