Donnerstag, 22. Juli 2021

Erfrieren: Tödliche Gefahr am Berg und wie man sich schützt

Am Monte Rosa im Aostatal hat sich vor knapp 2 Wochen eine Tragödie ereignet: Die 2 jungen italienischen Bergsteigerinnen Paola Viscardi und Martina Svilpo sind erfroren, weil sie wegen schlechten Wetters nicht rechtzeitig gerettet werden konnten. „Die Kälte - vor allem auch in den Sommermonaten - ist mit Sicherheit eine unterschätzte Gefahr am Berg“, sagt Simon Rauch, Senior Researcher am Institut für Alpine Notfallmedizin der Eurac in Bozen und ärztlicher Leiter des Bergrettungsdienstes im AVS. + von Philipp Trojer

Paola Viscardi und Martina Svilpo, 28 und 29 Jahre alt, sind am Monte Rosa erfroren. Dass Kälte am Berg häufig unterschätzt wird, sagt Simon Rauch, Senior Researcher am  Institut für Alpine Notfallmedizin der Eurac in Bozen.
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Paola Viscardi und Martina Svilpo, 28 und 29 Jahre alt, sind am Monte Rosa erfroren. Dass Kälte am Berg häufig unterschätzt wird, sagt Simon Rauch, Senior Researcher am Institut für Alpine Notfallmedizin der Eurac in Bozen. - Foto: © Privat/Social

Im s+ Interview erklärt der Alpinmediziner, wie man in Notfällen reagieren sollte, was bei Unterkühlung bzw. bei Erfrierungen im Körper passiert und wie man sich ideal auf eine Bergtour vorbereiten sollte.

pho