Und zwar am am Beton-Pfeiler der MeBo-Brücke bei der Passermündung in die Etsch. „In den nächsten Tagen, wenn sich der Passerpegel weiter gesenkt hat, werden wir die Holzteile bergen“, sagt Peter Egger, Direktor des Landesamtes Wildbach- und Lawinenverbauung West.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1194927_image" /></div> <BR /><BR />Zur Erinnerung: Beim Unwetter, das vergangene Woche die Martiner Fraktion Neuhaus heimgesucht hatte, war die Kalmtalbrücke von den zerstörerischen Wassermassen weggerissen worden. „Am Freitag bekamen wir dann über das Lagezentrum Meldung von der Feuerwehr Meran, dass sich ein Teil der Brücke am Betonpfeiler der Brücke über die MeBo verfangen hatte. Wir haben sofort Techniker hingeschickt“, sagt Amtsdirektor Peter Egger. Dass die Brücke nicht in ihre Einzelteile zerrissen wurde, hänge damit zusammen, dass sie gut verschraubt gewesen sei, sagt Egger. Zudem war der Passerpegel in der Nacht auf Donnerstag um das Siebenfache erhöht.<BR /><BR /> <video-jw video-id="OWZ61716"></video-jw> <BR /><BR />Die ursprüngliche Spannweite der Brücke „von Widerlager zu Widerlager war 16 Meter. Das heißt, die Gesamtlänge der Holzkonstruktion war 17 Meter, die Breite der Brücke betrug 4,5 Meter. Die Holzkonstruktion lag auf vier Stahlträgern. Auch diese Schienen hat die Mure mitgerissen. Sie wurden bis heute noch nicht gesichtet“, sagt Peter Egger. <BR /><BR />Detail am Rande: Mit der Brücke war auch die Stromleitung vom E-Werk Kalmtal, das den Ortsteil Neuhaus versorgt, weggerissen worden. Insgesamt wurde die Brücke laut Egger genau 15,2 Kilometer von der Passer mitgeschwemmt. Es sei keine Gefahr in Verzug, aber sobald der Pegel der Passer weiter gesunken ist, werde ein Bagger angemietet und die Männer der Wildbachverbauung des Landes „werden in den nächsten Tagen die Holzteile der Brücke aus dem Passerbett entfernen“, so Egger.